Presseberichte

 Bild: Jetzt ist eine Marschroute zur Schadensbegrenzung und –beseitigung festgelegt, das war das Ergebnis eines weiteren Expertentreffens am geschädigten Teich und dem Zulauf-Graben unter Beisein von Dr. Ekkehard Petzold (2.v.li.).  (Fotos Heisl)

Fischerkameradschaft erntet Lob für Erstmaßnahmen – Gutachter der Versicherung vor Ort – Geoplan mit Arbeit beauftragt

Von Josef Heisl

Salzweg  Jetzt geht es ganz konkret an die Sanierung des Fischteichs der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung. Das war das Ergebnis einer Expertenrunde vor Ort. Erstmals war mit Dr. Ekkehard Petzold auch der beauftragte Gutachter der zuständigen AXA-Versicherung vor Ort. Rechtsanwalt Wolfgang Dersch, den die Fischer mit der Wahrnehmung ihrer Interessen beauftragt haben, machte deutlich, dass es den Geschädigten nicht um irgendwelche strafrechtliche Verantwortlichkeiten, sondern um den ihnen und der Umwelt entstandenen Schaden gehe. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft hat jetzt auch die Polizei Wasserproben genommen.

Auch der 1. Vorstand der Fischerkameradschaft, Manfred König, will einfach nur wieder ein sauberes Gewässer haben. Bisher haben die Fischer nach den Erstmaßnahmen der Feuerwehr Salzweg alles selbst in die Hand genommen. Sie haben Fliestücher ausgelegt, sie regelmäßig gewechselt und den Mönch am Auslauf des Teiches, sowie den Überlauf durch Ölsperren abgesichert. Dafür gab es großes Lob vom Gutachter, der als vereidigter Sachverständiger für Umweltschäden von der Versicherung eingesetzt wurde. Jetzt beauftragte dieser die Fa. GeoPlan mit den weiteren Maßnahmen. Geschäftsführer Uli Weidinger und sein Mitarbeiter Rudolf Kennerknecht sagten ein unverzügliches Tätigwerden zu.

Jetzt werde der Zulauf-Graben gespült und das dabei entstehende Wasser abgesaugt und gefiltert. Dann werden weiterhin die saugenden Fliestücher ausgebracht und nach der Benutzung als Sondermüll entsorgt. Sobald die Einwilligung der Chemiker des Wasserwirtschaftsamtes die Anwendung freigegeben, wird BioVersal ausgebracht und anschließend wird mit Wasserstrahl der Schilfgürtel ausgespritzt. BioVersal wird zur Dekontaminierung und Entölung verwendet.

Das auf der Wasseroberfläche schwimmende Öl dürfe auf keinen Fall in das nächste Gewässer gelangen, machten die Fachleute deutlich. Deshalb müsse auch für einen Starkregen vorgesorgt werden. Von einem Ausbaggern werde man wohl Abstand nehmen, weil dabei sehr viel an Leben im Teich zugrunde gehen würde. Ein Abmähen des Schilfs mit einem Mähboot scheitere wohl an der geringen Tiefe des Teichs.


Der tödliche Verkehrsunfall auf der B12 zwischen Salzweg und Straßkirchen vom Freitag hat auch für die Fischerkameradschaft zum Goldenen Steig Folgen. An dem unfallbeteiligten litauischen Lkw zerbarst ein Treibstofftank und 500 Liter Diesel liefen aus.

Ein Großteil dieser Ölmenge ergoss sich über einen Entwässerungsschacht am Straßenrand in einen Graben und von dort aus weiter in einen Fischteich des örtlichen Fischereivereins.

"Wir haben hier zwei Fischteiche, die der Verein nach langjähriger Pacht vor zwei Jahren gekauft hat", erklärt Vereinsvorstand Manfred König. Gerade der erste Teich wird vor allem für die Aufzucht seltener Arten hergenommen. "Da befinden sich auch seltene Amphibien, vor allem Frösche drin", ergänzte Tobias Heisl, Fischereiaufseher und Kassier des Vereins. Im Übrigen sei das gesamte Ensemble der zwei Teiche ein kartiertes Biotop. Jetzt stinkt es hier aber gewaltig nach Diesel und auf der Wasseroberfläche bildete sich großflächig ein Ölfilm.

Die Salzweger Wehr mit ihrem Spezialfahrzeug für Chemieunfälle hat mit Schleiertüchern versucht, Öl aufzusaugen und das im Bachzufluss wie im Teich. Vor Ort waren von den Feuerwehr-Führungskräften auch die beiden Kreisbrandmeister Jürgen Brettschneider und Josef Thoma. Einige Vertreter der zuständigen Behörden waren schon am Samstag am betroffenen Gewässer, am Montag wollen sich alle Experten ein Bild von der Lage machen und entscheiden, was weiter zu tun ist. Der Fischereiverein geht von einem Schaden im mittleren sechsstelligen Bereich aus.


 

Bericht und Foto von Josef Heisl, sl, Nr. 2464

Kinder lernen bei „Fischer machen Schule“

Salzweg  Bereits zum vierten Mal  nahm die Grund-u. Mittelschule Salzweg am Projekt „Fischer machen Schule“ teil. Die Idee stammt von der Fischerjugend des Landesfischereiverbandes Bayern, die damit in enger Zusammenarbeit mit den Schulen eine Einführung in den Lebensraum „Wasser“ geben möchte. So tauschten wieder Viertklässler mit ihrem Lehrer Toni Söldner das Klassenzimmer mit der Natur.

Die Fischerkameradschaft Salzweg unterstützt dieses Projekt, weil es ihr wichtig ist,  die Kinder für den Naturschutz, die Reinhaltung  der Gewässer und die Flora und Fauna in und an den Gewässern zu sensibilisieren. Bei einer Führung rund um den „Zandersee“ brachte Vorstand Manfred König den Kindern Pflanzen und Tiere kindgerecht nahe. Gewässerwart Günter Büttner lud zu einer Bachbegehung ein, bei der die Kinder Kleinlebewesen und Fischnährtiere untersuchen konnten. Große Begeisterung lösten die Flusskrebse aus, die im Vereinsgewässer heimisch sind.

Die Schüler durften sich auch auf dem Trockenen im Zielwerfen, dem Casting mit Rute und Gewicht, bei Klaus Höldl versuchen. Peter Mittermeier stellte ihnen die verschiedenen heimischen Fische vor.  Nach einem interessanten Vormittag gab es noch zur Stärkung  Brezen und Getränke bevor die Klasse mit reichlich Anschauungs- u. Unterrichtsmaterial den Weg nachhause antrat.  –sl-

Bild:  Vorstand Manfred König und v.li. seine Helfer Peter Mittermeier, Günter Büttner und Klaus Hödl machten die Kinder um Lehrer Toni Söldner mit dem Gewässer und den Tieren vertraut. (Foto Heisl)


Bild: Vorstand Manfred König (li.), Vize Erich Komma (2.v.li.) und Bürgermeister Josef Putz (2.v.re.) gratulierten den Geehrten, v.li. Günter Büttner, Christoph Dersch, Roland Komma und Christian Giermindl. (Fotos Heisl)

Bild: Noch ist das Betreten des Geländes rund um den Franklbachweiher der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ untersagt, aus der Baustelle könnte aber bald ein ökologisches Schmuckkästchen direkt am ehemaligen Goldenen Steig werden.

Franklbachweiher wurde naturnah gestaltet – Fischerkameradschaft fühlt sich der Ökologie verbunden – Jugendarbeit gelobt

Von Josef Heisl

Straßkirchen Die Fischkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung hat sich viel vorgenommen. Wurde in der Vergangenheit schon Erhebliches in die Teiche und Fließgewässer investiert, hat der Verein jetzt den Franklbachweiher im Herzen der Gemeinde angekauft und ist dabei, ihn mit großem Aufwand naturnah zu gestalten. Letztendlich ist ein Rundweg mit einem Naturlehrpfad ins Auge gefasst. Ermäßigte Erlaubniskarten gibt es ab sofort nur mehr bei Vorlage des Mitgliedsausweises.

Fischen sei nicht alles in der Fischerkameradschaft, meint ihr Vorsitzender Manfred König zu Beginn der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Girmindl“, in dem auch die Erlaubniskarten verkauft werden. Der Verein widme sich schon viele Jahre dem praktischen Naturschutz, der Sauberhaltung der Gewässer und ihrer Uferbereiche sowie der Hinführung der Kinder zum Verstehen der Natur und der Zusammenhänge von Flora und Fauna.

In seinem Grußwort lobte Bürgermeister Josef Putz die gute Jugendarbeit und die Zusammenarbeit zwischen Gemeinde und Verein. Die Fischerkameradschaft sei auch wichtig für die nachhaltige Bewirtschaftung der Gewässer. Die Gemeinde schaue auch immer wieder, dass die Zufahrt zur Teichanlage am Zandersee in gutem Zustand sei, weil dort die Lehrgänge abgehalten werden, der nächste schon wieder am 9. April. Bis dahin werde die Gemeinde die von den schweren Fahrzeugen zur Waldsanierung arg ramponierte Straße wieder herrichten.

König blickte auf ein ereignisreiches und arbeitsreiches Jahr zurück, in dem man mit den Bäumen in den Uferbereichen auch schwer vom Sturm Kolle erwischt worden sei. Zwei Vorbereitungslehrgänge auf die Fischerprüfung habe man durchgeführt. Mit dem Vatertags- und dem Königsfischen habe man weitere Veranstaltungen bewältigt. Nach dem Programm „Fischer machen Schule“ habe der Verein Schulklassen mit der Fischerei und der Ökologie vertraut gemacht und auch im Ferienprogramm der Gemeinde eine Station geboten.

Schwerpunkt der Vereinsaktivität sei derzeit die Sanierung des erworbenen Franklbachweihers, die man in enger Kooperation mit dem Landratsamt und der unteren Naturschutzbehörde betreibe. Der Teich sei schon sehr verschlammt gewesen, die Grenzsteine hätten sich irgendwo im Gewässer befunden und das Wasservolumen sei immer flacher und dadurch geringer geworden, was die Sanierung sehr schwierig machte. 2 500 Tonnen Schlamm habe man bei den Arbeiten herausgeholt und in die Ufergestaltung wieder eingebracht. Das Ufer habe man mit Erdbeton befestigt.

Jetzt sei der Weiher von der Fläche kleiner aber tiefer als vorher. Für diese Arbeiten musste mit der Fa. Schönberger aus dem Bereich Schöllnach eine Spezialfirma verpflichtet werden. Die Sanierung sei bisher gut gelaufen, jetzt stehe noch die Grenzwiederherstellung mit dem Vermessungsamt aus. Der Franklbachweiher werde von fünf Quellen gespeist. Geklärt werden müsse noch das Einleiten von Oberflächenwässern aus dem Bereich der B 12, das mit Reifenabrieb, Streusalz und Ölrückständen belastet sei.

Positiv wurde festgestellt, dass der Gemeinderat geschlossen hinter der naturnahen Gestaltung des Franklbachweihers stehe. Im Finanzausschuss sei auch schon ein Zuschuss von 10 000 Euro für 2018 und der gleiche Betrag für 2019 festgelegt worden. Dazu wolle man Fördermittel aus dem Leader-Programm, der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) und dem Städtebauförderprogramm, sowie möglichen weiteren Fördertöpfen anpeilen. Das Areal von 14 000 qm soll ökologisch und gestalterisch aufgewertet werden, dazu kommen auch einige Parkplätze. Mit einem Rundweg wollen Fischer und Gemeinde das Ufer erschließen und einen Naturlehrpfad „Fischerei“ einrichten. Es solle ein „Klassenzimmer im Freien“ aus dem Weiher und seinem Umfeld gemacht werden, der genau an der früheren Gemeindegrenze zwischen Straßkirchen und Salzweg liegt.

In drei Teilprojekten soll das jetzt angegangen werden. Zunächst stehe der Rundweg an, mit dem man begleitend das Ufer gestalte. Dann folge die ökologisch-gestalterische Phase mit Totholzbereichen, Anpflanzungen und dem Schaffen einer Ufervegetation. Am Ende stehe die Schaffung eines Naturlehrpfades, der der Ökologie gewidmet und vorrangig den Kindergärten und Schulen, sowie der Fischerjugend zur Verfügung stehen soll. Der Bürgermeister will jetzt alles in engem Schulterschluss mit den Vereinsverantwortlichen bei den Behörden abklären. Es sollen ein Zeit- und ein Finanzierungsplan aufgestellt werden.

Der Vorsitzende erläuterte noch die Fixkosten, die alljährlich auf die Kameradschaft zukommen und die liegen bei immerhin rund 16 000 Euro. Er appellierte an die Anwesenden, fleißig zu den Arbeitseinsätzen zu kommen, was derzeit bis auf einige wenige recht spärlich geschehe. Genaue Zahlen legte dann Kassier Tobias Heisl auf den Tisch. Trotz des großen Umsatzes seien die finanziellen Verhältnisse geordnet. Die Kassenprüfer Christian Nestler und Rudolf Gibis bescheinigten eine ordentliche Arbeit, was zur einstimmigen Entlastung der Vorstandschaft führte.

Gewässerwartes Erwin Zarda bemängelte in seinem Bericht ebenfalls die mangelhafte Bereitschaft zu den Arbeitseinsätzen zu kommen und drängte auf Besserung. Sonst müsse die Umlage, mit der man sich freikaufen könne, erheblich erhöht werden. Beklagt wurde das Karpfensterben im Eggersdorfer Teich. Zarda verlangte auch, dass die Fangmeldungen von den Tageskarteninhabern genauer ausgefüllt werden sollen, damit die Dunkelziffer zwischen Fang und Besatz minimiert werden könne. Zarda konnte auch von einer guten Wasserqualität berichten.

Jugendleiter Daniel Krenn bedankte sich für die Unterstützung aus vielen Richtungen. Er appellierte an die Jugendlichen, trotz des Überangebots an Freizeitaktivitäten verstärkt wieder zu den Fischerveranstaltungen zu kommen. Lehrgangsleiterin Astrid Sicklinger meinte, die Lehrgänge für die Vorbereitung auf die Fischerprüfung seien dank der kompetenten Referenten aus den eigenen Reihen optimal gelaufen. Für den nächsten Lehrgang habe man bereits 19 Anmeldungen.

Zum Schluss übergab der Vorsitzende zusammen mit dem Bürgermeister die Ehrenurkunden für langjährige Mitgliedschaft. Für 10 Jahre wurden geehrt Thomas Anetzberger, Christoph Dersch, Roland Komma, Christian Girmindl, Johann Lang, Bastian Mautner und Valentin-Roland Stocker,  für 25 Jahre Günter Büttner


 

Helmut Lorenz ist der Fischerkönig 2017

Salzweg Beim Königsfischen der Fischerkameradschaft zum Goldenen Steig, Salzweg und Umgebung, an dem 35 Fischer teilnahmen, davon fünf Jugendliche, holte sich an den Vereinsgewässern „Zandersee“ und „Bichwaldweiher“ die Königswürde Helmut Lorenz (3.v.li.) mit einem kapitalen Graskarpfen von 5 950 Gramm. Vereinsmeister wurde bei Regen wieder Günter Büttner (3.v.re.) mit 7 250 Gramm Gesamtfanggewicht vor Helmut Lorenz und Barbara Friedl (2.v.li.).  Bei den Jugendlichen wurde Fischerkönig Fabian Faschingbauer (2.v.re.) mit einem schönen Spiegelkarpfen von 1 900 Gramm. Vorstand Manfred König (li.) gratulierte den Besten und merkte an, dass die Tatsache, dass viele Fische über fünf Pfund wogen, für einen guten Besatz spreche.  Ziele dieser Veranstaltung seien, neben des Wettbewerbsgedankens, auch die Bestandsaufnahme und Hegemaßnahmen. Zusammen mit 2. Vorstand Erich Komma (re.) überreichte er Urkunden und Plaketten.  Ab sofort werden für den Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung, der im September beginnt, Anmeldungen unter www.fk-salzweg.de oder Tel. 0160-8058118 entgegen genommen. 
Bericht und Foto von Josef Heisl


Fischer pflegen vorbildhafte Jugendarbeit – Manfred König weiterhin an der Spitze – Jugend- und Frauenpower in der Führung – Projekt „Fischer machen Schule“

Von Josef Heisl

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung glänzt mit einer hervorragenden Jugendarbeit, mit einer Kameradschaft, die zu einmütigen Entscheidungen führt und durch eine sparsame Haushaltsführung, die den Ankauf eines weiteren Teiches möglich machte. Das attestierte 2. Bürgermeisterin Maria Eckinger, die wie Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun. auch das Wirken beim Naturschutz besonders positiv bewertete.

In seinem Rückblick auf ein ereignisreiches Jahr erwähnte der Vorsitzende Manfred König im Vereinslokal „Girmindl“ den Kartenverkauf, die Teilnahme am Ferienprogramm und den Ankauf des Franklbachweihers. Dieser habe 60 000 Euro gekostet, sei aber ein weiterer wichtiger Baustein im Gefüge der Vereinsgewässer. Heuer müsse man den Weiher aber noch grundlegend sanieren. König lobte die vielen Arbeitseinsätze, zu denen die Mitglieder immer wieder gekommen seien. Das Projekt „Fischer machen Schule“ sei viel beachtet und recht aufwändig gewesen, habe man doch zwei Schulklassen mit der Fischerei und dem Natur- und Gewässerschutz vertraut gemacht.

Notwendig sei auch eine Aufsicht bei den Gewässern. Neben den Fischereiaufsehern Tobias Heisl und Roland Komma habe man jetzt mit Alexander Frey und Florian Schönberger zwei weitere. Lob gab es auch für die drei Gewässerwarte Erwin Zarda, Günther Büttner und Max Wimmer, die sich um die Wasserqualität aber auch den Zustand der Gewässer verdient gemacht haben. Bei einer Begehung mit der niederbayerischen Fachbehörde habe die Beprobung gute bis sehr gute Werte ergeben. Mit dem Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung und den vorhandenen Gewässern sei die Fischerkameradschaft bestens aufgestellt, stellte der Vorsitzende zum Schluss fest.

Das zeigte sich auch auf dem Finanzsektor, den die Kassiere Thomas Wiesmann und Tobias Heisl vorstellten. Die Kassenprüfung habe eine ausgezeichnete Arbeit ergeben, attestierte Rudolf Gibis, der bei diesen Kassenbewegungen von einer „Riesenleistung“ sprach. Die Leiterin des Vorbereitungslehrgangs Astrid Sicklinger schilderte das Lehrgangsgeschehen und die Prüfung, die nur mehr „Online“ erfolge. 67 Teilnehmer, darunter sieben Frauen habe man im vergangenen Jahr beschult, heuer seien es beim Märzlehrgang schon wieder 36, darunter fünf Frauen. Neu stoße jetzt Sandra Heisl in die Leitung dazu, die bisher als Ausbilderin tätig war. Das veranlasste den Vorsitzenden, auf die Frauenpower in der Ausbildung hinzuweisen.

Einen Wechsel gab es bei der Jugendleitung. Sandra Heisl verwies auf ein umfangreiches Jahresprogramm, gab aber nach acht Jahren ihren Rückzug bekannt. Nachdem das Feld mit eigenem Nachwuchs gut bestellt sei, könne sie beruhigt abtreten. Später wurde Daniel Krenn als neuer Jugendleiter gewählt. Von einem riesigen Arbeitspensum der Gewässerwarte berichtete Erwin Zarda. Die Uferstreifenpflege sei sehr wichtig, Reparaturen sowie die Instandhaltung der Zu- und Abläufe der Gewässer eine permanente Aufgabe. Das Abfischen und der Neubesatz erfordern regelmäßig viele Helfer, denen Zarda dankte. Er schloss mit der Feststellung, dass alle Gewässer gut bestückt seien, was er mit den Fangergebnissen nachweisen konnte.

Vor den Neuwahlen wurde mit Organisationsleiterin Anita Wimmer, Jugendleiterin Sandra Heisl und Robert Rauscher drei Personen aus der Führungsmannschaft verabschiedet. „Mir tut dabei das Herz weh“, meinte Vorstand Manfred König, weil alle drei in ihren Ämtern lange Jahre sehr viel geleistet haben. 2. Bürgermeisterin Maria Eckinger lobte in ihrem Grußwort die großen Leistungen der Fischerkameradschaft. Es sei wichtig, die jungen Leute mit einzubeziehen und für die Natur zu begeistern, was hier vorbildhaft geschehe. Für das neue Fischerjahr wünschte sie „Petri Heil“.

Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun., der die Neuwahlen leitete, berichtete in seiner Eigenschaft als Beauftragter des Bezirkstages Niederbayern für die Fischerei vom Umbau der Fischereilehranstalt in Lindbergmühle, die in Bayern einmalig sei. Er ging auf die Problemfelder Biber, Fischotter, Kormoran und „Catch and Release“ ein. Auch beim Bezirk, der der Fischerei hohe Priorität einräumt und eine professionelle Fachberatung biete, sehe man die ausgezeichnete Jugendarbeit der Fischerkameradschaft. Seit 30 Jahren veranstalte man die Vorbereitungslehrgänge auf die Fischerprüfung, mit denen der Verein hohes Ansehen genieße. Der Bezirksrat lobte das gute Wirtschaft, die Gemeinschaft und die Teamleistung, die eng mit den Namen Manfred König und Erich Komma verbunden seien.

Ergebnis der Neuwahlen

Vorstand Manfred König, 2. Vorstand Erich Komma, 1. Kassier Tobias Heisl, 2. Kassier Thomas Wiesmann, 1. Schriftführer Roland Komma, 2. Schriftführer Florian Schönberger,1. Jugendleiter Daniel Krenn, 2. Jugendleiter Michael Eibl, Organisationsleiter Peter Mittermeier, Beisitzer Manuel Blöchl und Klaus Hödl, Gewässerwarte Günter Büttner, Erwin Zarda und Max Wimmer, Kassenprüfer Rudolf Gibis und Christian Nestler.

 Ehrungen

Für 10 Jahre Mitgliedschaft Markus und Maximilian Krenn, Josef Heisl jun., Tobias Heisl, Herbert Heindl, Michael Eibl und Lukas Reitberger.

Bild: Der neu gewählten Vorstandschaft und den Geehrten gratulierte 2. Bürgermeisterin Maria Eckinger (sitz.li.), steh. v.li. 1. Vorstand Manfred König, Roland Komma, Bezirks- und Gemeinderat Josef Heisl jun., Michael Eibl, Herbert Heindl, Markus Krenn, Jugendleiter Daniel Krenn, Thomas Wiesmann, Klaus Hödl, Florian Schönberger, Günter Büttner, Max Wimmer, Horst Schwarz, Tobias Heisl und Erwin Zarda,  sitz.v.li. Peter Mittermeier, Sandra Heisl, 2. Vorstand Erich Komma und Astrid Sicklinger. (Foto Heisl)


Fischer schließen erfolgreiches Jahr ab

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft zum Goldenen Steig Salzweg und Umgebung kann sich über ein erfolgreiches Jahr freuen, das brachte der 1. Vorsitzende Manfred König zum Ausdruck, als er zum Jahresschluss im Vereinslokal „Zum Henschei“ Rückschau hielt und dazu besonders Bezirksrat Josef Heisl jun. begrüßte, der auch Mitglied sei. Ein guter Zusammenhalt sei notwendig, jeder müsse seine Pflicht erfüllen. Dass alles so erfolgreich verlaufen sei, zeige auch den familiären Charakter der Fischerkameradschaft.

Vatertagfischen, Königsfischen, Helferfest, Pflege der Weiher, Fischbesatz und zweimal Fischen mit Schulkindern aus Hauzenberg und Salzweg haben alle gefordert, besonders die, die immer da sind. König dankte auch den Referenten des Vereins, die sich bei den Vorbereitungslehrgängen zur Fischerprüfung als Ausbilder einbringen. Für die nächste Zukunft sei die Entscheidung wichtig, ob ein weiterer Teich angekauft werde. Man müsse sich ja immer neue Ziele setzen.

In seinem Grußwort lobte 3. Bürgermeister Christian Domes die Fischerkameradschaft für ihre großen Leistungen. Er verwies auf die Tatsache, dass Fischen auch theologisch eine große Bedeutung habe, nämlich das „Menschen fischen“. Bei der Tombola gewann mit Fabian Faschingbauer ausgerechnet ein Jungfischer dieser sehr rührigen Nachwuchsabteilung den Hauptgewinn, einen Flachbildfernseher. Es gratulierten v.li. Lehrgangsleiterin Astrid Sicklinger, 2. Vorstand Erich Komma, 1. Vorstand Manfred König, Kassier Tobias Heisl und Jugendleiterin Sandra Heisl.  –sl-/Foto Heisl


Roland Komma ist der Fischerkönig 2016

Salzweg  Beim Königsfischen der Fischerkameradschaft zum Goldenen Steig, Salzweg und Umgebung, holte sich am Vereinsgewässer „Zandersee“ die Königswürde Roland Komma (3.v.li.) mit einem schönen Spiegelkarpfen von 2 740 Gramm. Vereinsmeister wurde bei durchwachsenem Wetter Günter Büttner (2.v.li.) vor Max Wimmer (2.v.re.) und Vorstand Manfred König (li.). Bei den Jugendlichen wurde Fischerkönig Lukas Reitberger (4.v.re.) mit einem Spiegelkarpfen von 1 840 Gramm. Jugendvereinsmeister wurde Maxi Beinbauer (3.v.re.). Ziele dieser Veranstaltung sind, neben des Wettbewerbs, auch die Bestandsaufnahme und Hegemaßnahmen.  Die Urkunden überreichte 2. Vorstand Erich Komma (re.). Ab sofort werden für den Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung, der im September beginnt, Anmeldungen unter www.fk-salzweg.de oder Tel. 0160-8058118 entgegen genommen.  –sl-/Foto Heisl


 

Bild: Die Schüler aus Hauzenberg waren begeistert vom Unterricht durch die Referenten der Fischerkameradschaft um Vorstand Manfred König (re.). (Foto Heisl)

Fischer machen Schule, ein Projekt zum Lernen am Gewässer

Salzweg Vor allem die 4. Grundschulklassen sollen von dem Projekt „Fischer machen Schule“ der Fischerjugend im Landesfischereiverband profitieren, mit dem eine enge Zusammenarbeit mit den Schulen und eine Einführung in den Lebensraum „Wasser“ beabsichtigt ist. Gefahren im und am Gewässer, biologische Gewässeruntersuchungen, Besuch an den Gewässern von Fischereivereinen sowie Einrichtungen der Umwelt- und Erlebnisbildung stehen ebenso auf dem Programm die Vermittlung der verschiedenen heimischen Fischarten in Natura oder auf entsprechenden Schautafeln.

„So vermitteln wir den Kindern in Steckbriefform wissenswertes beispielsweise über Forelle, Karpfen, Hecht, Waller oder Aal“, erläutert Fischervorstand Manfred König. In lockerer, Kind gerechter Form informieren die erfahrenen Fischer auch über Kleinlebewesen wie Krebse in ihren Bächen, über die Reinhaltung der Gewässer und den Naturschutz sowie über das Fischereigerät. Selbst dürfen die Kinder nicht fischen, sie können sich aber schon einmal beim Casting, dem Weit- und Zielwurf eines „Köders“ üben. Auch Sinn und Wirkung einer Fischleiter, wie sie am Kraftwerk Oberilzmühle vorbildhaft angelegt wurde, erklärten die Fachleute, ebenso den Nutzen einer Kläranlage für die Gewässerreinheit.

Da lauschten die Kinder der 6. Ganztagsklasse der Sportmittelschule Hauzenberg recht aufmerksam, behandeln sie doch im Unterrichtsfach PCB gerade den Bereich Gewässer, Fische, Wasser und Natur. Mit 25 Kindern waren drei Lehrkräfte an den Zandersee und den Bichlwaldweiher der Fischerkameradschaft zum Goldenen Steig, Salzweg und Umgebung gekommen. In drei Gruppen wurden sie mit den Themen vertraut gemacht. Dabei wurden die Referenten von Lehrerin Stefanie Mies kräftig unterstützt, die vor kurzem die Fischerprüfung abgelegt und bei den Salzwegern den Vorbereitungslehrgang absolviert hatte. Am Ende waren beide Seiten mit dem Ergebnis sehr zufrieden und die Kinder konnten sich über einen anschaulichen Unterricht in freier Natur freuen.

Bericht und Foto von Josef Heisl, sl, Nr. 2464

-sl- 


 

Bild: Bürgermeister Josef Putz, 1. Vorstand Manfred König und 2. Vorstand Erich Komma (v.li.) gratulierten den Geehrten, sitz v.li. Thomas Petric, Thomas Steurer und Rudolf Puhani. (Foto Heisl)

Bericht und Foto von Josef Heisl, sl, Nr. 2464

Fischerkameradschaft bildet neue Fischer aus – Ziel regenerative Artenerhaltung – starke Jugendgruppe sichert Nachwuchs

Von Josef Heisl

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung ist auf einem guten Weg. Ein hervorragende Jugendarbeit, vorbildhafte eigene Teichanlagen und die Beschulung künftiger Fischer sind ihr Markenzeichen. Das wurde bei der Jahreshauptversammlung deutlich, bei der treue Mitglieder geehrt wurden.

Nach einer Gedenkminute für die verstorbenen Mitglieder, besonders für Fischerkönig Dieter König, eröffnete 1. Vorstand Manfred König im Vereinslokal „Zum Henschei“ die Versammlung. Lob gab es von Bürgermeister Josef Putz, der die Jugendarbeit von Sandra Heisl, die auch Jugendbeauftragte der Gemeinde ist, sowie Daniel Krenn mit rund 40 Kindern und Jugendlichen herausstellte. Der Verein sei eine wichtige Einrichtung in der Gemeinde, der er und der Gemeinderat die stete Unterstützung zusage. Dafür bedankte sich der Vorsitzende bei Putz.

Von Arbeitseinsätzen an den Weihern, den Lehrgängen für die Fischerprüfung, dem Königsfischen sowie dem Vatertagfischen und vielem mehr berichtete anschließend Manfred König. Besondere Freude bereitete das Projekt „Fischer machen Schule“ allen Beteiligten. Sandra Heisl und Günter Büttner führten die Schüler der 4. Klasse in Theorie und Praxis des Fischens und des damit verbundenen Naturschutzes ein. Zu den Teichen Zandersee und Bichlwaldweiher erklärte der Vorsitzende, sie seien umstrukturiert worden. Mit Bepflanzungen, der Schaffung von Laichplätzen und Unterständen habe man eine gelungene selbstregenerative Artenerhaltung erzielt und gefördert. König appellierte an die Mitglieder, sich noch mehr an den Arbeitseinsätzen zu beteiligen.

Den Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung biete man nur mehr im Fischerheim am Zandersee bei Judenhof an. Den Fischverkauf am Karfreitag stelle der Verein ein, weil er einen Umfang angenommen habe, der organisatorisch nur mehr schwer zu bewältigen sei. Die Anhebung der Preise für Jahreskarten rechtfertigte König mit steigenden Kosten für Besatz und Ressourcen. Der Vorsitzende dankte allen, die ihn bei der großen Aufgabe unterstützen. Diesen Dank gab 2. Vorstand Erich Komma gleich an König zurück, der für einen großen Zusammenhalt stehe.

Einen umfangreichen Kassenbericht gab Tobias Heisl ab, dem die Kassenprüfer Rudolf Gibis und Christian Nestler eine vorbildliche Buchführung bescheinigten, was zur einstimmigen Entlastung führte. Gewässerwart Erwin Zarda berichtete von sehr guten Wasserwerten. Er kritisierte, dass Tageserlaubnisscheine oft gar nicht oder unvollständig ausgefüllt abgegeben werden. Er liste alle Entnahmen aus den Gewässern auf. 650 kg an Fischen waren es, was aber nicht zum Besatz passe. Er mahnte, die Fangmeldungen gewissenhafter auszufüllen. Zarda dankte seinen unermüdlichen Helfern, besonders Günter Büttner, der viele Notfallreparaturen geleistet habe.

Jugendleiter Daniel Krenn freute sich über die erneuten Erfolge beim Casting-Sport. Alle Angelveranstaltungen der Jugend gehen einher mit einer Uferreinigung, wodurch die jungen Fischer die Verbindung zum Schutz der Natur früh lernen. Bei einem Kegeltreffen wurde auch Geselligkeit außerhalb der Fischereiveranstaltungen gepflegt. Die Leitung beider Vorbereitungslehrgänge hatte nach dem Rückzug von Thomas Anetzberger aus beruflichen Gründen, Astrid Sicklinger übernommen. Sie freue sich über eine Frauenquote von über 20 Prozent bei den Teilnehmern. Bei der Gemeinde bedankte sie sich für die Instandhaltung der Zufahrtstraße zum Lehrgangsort, bei den Ausbildern für ihren sehr wichtigen Beitrag zum späteren Bestehen der Fischerprüfungen.

Ehrungen:

10 Jahre Mitgliedschaft Matthias Brunnhölzl, Johannes Haidn, Konrad und Monika Heindl, Matthias Hieke, Andreas Höfler, Thomas Petric, Rudolf Puhani, Thomas Steurer und Lukas Weismeier;  25 Jahre Siegfried Duschl, Alfred und Roswitha Maier.


 

Fischen war für die Kinder ein echter Hit

Salzweg Das Angebot der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung im Rahmen des Ferienprogramms der Gemeinde wurde zu einem wahren Sommerhit. Über zehn Buben und Mädchen nutzten die Gelegenheit, sich am Zandersee und am Bichlwaldweiher bei Judenhof über die Fischerei zu informieren. Fischer der Gemeinschaft gaben auch Informationen zum Umgang mit den Gewässern und zum Naturschutz. Natürlich wurden auch die Fischarten anhand von Schautafeln und das Fanggerät erklärt. Die Kinder wurden auch versorgt mit Würstl und Getränken. Am Ende hatte auch jeder einen Fisch gefangen. Zum Foto stellte man sich am Einlauf zum Bichlwaldweiher auf, der ähnlich einem Fischmaul gebaut ist. –sl-/Foto Heisl


Bild:
Vorstand Manfred König (li.) und Vize Erich Komma (re.) gratulierten den Siegern und Platzierten

v.li. Max Wimmer, Dieter König und Lukas Reitberger.

Dieter König und Lukas Reitberger Fischerkönige – Ab sofort Anmeldung zum Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung möglich

Von Josef Heisl

Salzweg Beim diesjährigen Hegefischen der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung haben Dieter König bei den Erwachsenen und Lukas Reitberger bei den Jugendlichen die Königswürde geschafft. König brachte einen Spiegelkarpfen mit 2 830 g auf die Waage, Reitberger einen Schuppenkarpfen von 2 650 g. Zweck dieses Fischens ist die Hege und Pflege des Fischbestandes im Vereinsgewässer sowie die Bestandsaufnahme zur vernünftigen Bewirtschaftung des Gewässers.

Insgesamt hatten sich 26 Teilnehmer rund um die Vereinsgewässer Zandersee und Bichlwaldweiher platziert, die den ganzen Vormittag stets den Schwimmer im Auge hatten. Beißt einer, war die bange Frage und natürlich wie schwer ist der Fang. Neben dem schwersten Einzelfisch wurde natürlich auch die Vereinsmeisterschaft gewertet. Dazu zählt das größte Gesamtgewicht aller gefangenen Fische. Vereinsmeister wurde ebenfalls Dieter König mit 4 360 g Fanggewicht vor Vereinsvorstand Manfred König und Max Wimmer. Vorstand Manfred König, der den Fischerkönigen die Königskette umlegte, betonte bei der Preisverleihung den Naturschutzgedanken, dem sich insbesondere die Fischer seines Vereins verschrieben haben. Bereits mit der Jugendgruppe werde in diese Richtung gearbeitet, ergänzte Jugendleiterin Sandra Heisl, die übrigens Platz 5 beim Fischen belegte. Auch Müllsammeltage werden immer wieder eingelegt.

Für den Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung, der bei der Fischerkameradschaft im September beginnt, sind ab sofort Anmeldungen auf der Homepage der Fischerkameradschaft unter www.fk-salzweg.de oder telefonisch bei der Lehrgangsleitung (Frau Sicklinger), Tel. 0160-8058118 möglich. Am Sonntag, 23. August ist ab 15 Uhr im Gasthaus „Zum Henschei“ in Straßkirchen Info-Nachmittag zu diesem Thema, da besteht auch letztmals die Möglichkeit zur Anmeldung.


 

Bild: Erfahrene Referenten, wie hier Erich Komma, führen die angehenden Fischer auf die Prüfung hin.
(Foto Heisl)
Bericht von Josef Heisl, sl, Nr. 2464

43 angehende Fischer bereiten sich auf Prüfung vor – Verein hat bereits über 3 500 Prüflinge beschult

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg-Straßkirchen bereitet auch zur nächsten staatlichen Fischerprüfung am 9. Mai wieder 43 Prüflinge vor. Die Prüfung wird an der Dachdeckerschule in Waldkirchen online abgewickelt, weil dort eine entsprechende Anzahl von Computerarbeitsplätzen zur Verfügung steht. .

 „Wir bieten 36 Stunden Vorbereitung an, 30 Stunden sind für die Zulassung zur Prüfung Pflicht“, erklärte Lehrgangsleiterin Astrid Sicklinger bei der Stationsausbildung am vereinseigenen Gebäude am „Zandersee“. Derzeit seien 43 Teilnehmer mit Eifer bei der Sache, davon vier Frauen und vier Jugendliche. Die vereinseigenen Referenten seien junge motivierte, aber bereits erfahrene Fischer. Die minimale Durchfallquote unterstreiche die Qualität der Ausbilder. An vier Stationen erhalten die Prüflinge das nötige Rüstzeug. Am Ende müssen sie auch einen Fisch töten und fachgerecht ausnehmen.

Vorstand Manfred König weist auf die Bedeutung dieser Ausbildung für die Erziehung zur Hege und Pflege der Fischerei und zum Naturschutz hin. Immer mehr Frauen würden sich der Fischerei verschreiben. Die Fischerkameradschaft habe viel Erfahrung, betreibe man doch diese Prüfungsvorbereitung schon seit über 25 Jahren. Dabei habe der Verein schon über 3 500 angehende Fischer auf die Prüfung vorbereitet. Derzeit werde zweimal pro Jahr geprüft, einmal im Frühjahr und einmal im Herbst. So laufe jetzt schon die Vorbereitung auf den Kurs im September für die Herbstprüfung. Anmeldungen seien über Internet www.fk-salzweg.de oder Tel. 0160-8058118 schon möglich.

 Die Fischerkameradschaft führt an Christi Himmelfahrt, 14. Mai, am großen Eggersdorfer Teich ein Vatertags-Hegefischen durch. Teilnehmen kann jeder Fischer mit Fischereischein. Einschreibung ab 5 Uhr. Der Teich liegt im Anschluss an den Thyrnauer Badeweiher, neben dem Golfplatz Raßbach. –sl-


 

 

Bild: Der neuen Vorstandschaft gratulierte 2. Bürgermeisterin Maria Eckinger (3. v.re.), v.l. Tobias Heisl, Erwin Zarda, Thomas Wiesmann, Günter Büttner, Rudi Brückner, 2. Vorstand Erich Komma, Anita Wimmer, Sandra Heisl, Robert Rauscher, Daniel Krenn und 1. Vorstand Manfred König. (Fotos Heisl)

Bild: Es gratulierten die 2. Bürgermeisterin Maria Eckinger (2.v.re.) und 2. Vorstand Erich Komma (li) den anwesenden Geehrten, v.li. Rainer Müller, Eckhard-Till Maier, Niklas Raitner und Manfred König.

Bericht und Fotos von Josef Heisl, sl, Nr. 2464

Naturschutz und Gewässererhalt, große Ziele der Fischer – Manfred König weiter an der Spitze der Fischerkameradschaft -

Von Josef Heisl

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg-Straßkirchen geht mit bewährter Führungsmannschaft in die Zukunft. Besonders aufwändig war der Gewässerunterhalt, besonders erfreulich die Wassergüte der Vereinsgewässer. Die Jugend wurde wieder vorbildlich an die Fischerei und den Naturschutz herangeführt.

Gut besucht war die Versammlung im Vereinslokal „Zum Henschei“, als Vorstand Manfred König auf das vergangene Jahr zurückblickte. Bei der Weihersanierung seien über 1500 cbm Schlamm abgetragen und entsorgt sowie 1200 Tonnen Steine zur Uferbefestigung verbaut worden. Den Wurmecker Weiher pachte man nicht mehr, weil er zu sehr verschlammt sei, betonte König. Die Pacht der Eggersdorfer Teiche habe sich dagegen gelohnt. Auch die Pacht des Franklbachweihers sei um fünf Jahre verlängert worden. König lobte in dem Zusammenhang die Arbeit der Gewässerwarte.

Drei Vorbereitungslehrgänge auf die Fischerprüfung seien dank der Referenten und der Lehrgangsleitung erfolgreich durchgeführt worden. Die Vereinsveranstaltungen seien sehr gut gelaufen, betonte der Vorsitzende. Er kritisierte aber die Schäden, die durch Otter, Kormoran und jetzt auch noch durch den Gänsegeier auf die Teichwirtschaft zukämen. Der Vorsitzende dankte allen Mitarbeitern, die ihn stets engagiert unterstützt haben. In ihrem Grußwort lobte die 2. Bürgermeisterin Maria Eckinger die sehr gute Jugendarbeit, mit der der Fischernachwuchs an den Naturschutz und den Umgang mit den Gewässern und seinen Bewohnern behutsam herangeführt würden. Durch die Fischerkameradschaft würden auch die Gewässer in Ordnung gehalten

Kassier Jürgen Sellner legte geordnete Finanzen vor, trotz der hohen Aufwendungen das Jahr über. Die Kassenprüfer Christian Nestler und Rudi Gibis attestierten eine ordentliche Kassenführung, was zur einstimmigen Entlastung führte. Gewässerwart Günter Büttner präsentierte sehr gute Messwerte bei den Vereinsgewässern und hohe Besatzmengen. Max Wimmer habe außerordentlich viel bei der Gewässererhaltung geleistet. Lehrgangsleiterin Astrid Sicklinger erwähnte, welch großer Verlust der Tod von Georg Moosbauer gewesen sei. Trotzdem habe man die Kurse zusammen mit Thomas Anetzberger und den Referenten gut über die Runden gebracht.

Auf ein buntes Jahresprogramm blickte Jugendleiterin Sandra Heisl zurück. Im Casting-Sport seien die Jungen außerordentlich erfolgreich gewesen. Bei allen Veranstaltungen an den Gewässern beginne man stets mit der Uferreinigung, wodurch die Jugend an den Naturschutz herangeführt würde. Gemeinschaftlich Unternehmungen wie Kegelabende rundeten das Programm ab. Die Stimmung bei den Jugendfischern sei ausgezeichnet, schloss Sandra Heisl.

Nach den Neuwahlen wurden langjährige, treue Mitglieder geehrt.

Neuwahlen:

Vorstand Manfred König, 2. Vorstand Erich Komma, 1. Kassier Tobias Heisl, 2. Kassier Thomas Wiesmann, 2. Schriftführer noch offen, 1, Jugendleiterin Sandra Heisl, 2. Jugendleiter Daniel Krenn, Gewässerwarte Günter Büttner, Erwin Zarda und Max Wimmer, Organisationsleiterin Anita Wimmer, Gerätewart Rudi Brückner, Beisitzer Robert Rauscher und Manuel Blöchl, Kassenprüfer Rudi Gibis und Christian Nestler (alle einstimmig).

Ehrungen:

10 Jahre Mitgliedschaft Tobias Baumgartner, Andreas und Thomas Gottinger, Christian Hieke, Eckhard-Till Maier, Johann Puffer und Niklas Raitner, 25 Jahre Josef Duschl, Josef Fesl, Christian Höll, Manfred König, Rainer Müller und Sieglinde Zarda.


 

 

Bild: Vorstand Manfred König (re.) gratulierte den Siegern und Platzierten v.li. Robert Wilhelm, Kurt Gumminger, Maxi Beinbauer, Markus Krenn, Klaus Höldl, Michael Eibl und Erich Komma.

 Klaus Höldl und Markus Krenn die Fischerkönige – Ab sofort Anmeldung zum Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung möglich

 Von Josef Heisl

Salzweg Beim diesjährigen Hegefischen der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung haben Klaus Höldl bei den Erwachsenen und Markus Krenn bei den Jugendlichen die Königswürde geschafft. Höldl brachte einen Spiegelkarpfen mit 2 300 g auf die Waage, Krenn einen Schuppenkarpfen von 3 400 g. Zweck dieses Fischens ist die Hege und Pflege des Fischbestandes.

 Insgesamt hatten sich 35 Teilnehmer rund um das Vereinsgewässer Zandersee platziert, die den ganzen Vormittag stets den Schwimmer im Auge hatten. Beißt einer, war die bange Frage und natürlich wie schwer ist der Fang. Neben dem schwersten Einzelfisch wurde natürlich auch die Vereinsmeisterschaft gewertet. Dazu zählt das größte Gesamtgewicht aller gefangenen Fische. Vereinsmeister wurde Robert Wilhelm vor Erich Komma und Kurt Gumminger, bei den Jugendlichen holte sich Markus Krenn auch die Vereinsmeisterschaft vor Michael Eibl und Maxi Beinbauer. Vorstand Manfred König, der den Fischerkönigen die Königskette umlegte, betonte bei der Preisverleihung den Naturschutzgedanken, dem sich insbesondere die Fischer seines Vereins verschrieben hätten. Mit der Jugendgruppe werde auch immer wieder entlang der Gewässer ein Müllsammeltag durchgeführt.

 König wies auch auf den Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung hin, der bei der Fischerkameradschaft im September beginne. Anmeldungen sind bereits ab sofort auf der Homepage der Fischerkameradschaft unter www.FK-Salzweg.de möglich oder telefonisch bei der Lehrgangsleitung (Frau Sicklinger), Tel. 0160-8058118. Am 24. August ist ab 15 Uhr im Gasthaus „Zum Henschei“ in Straßkirchen Info-Nachmittag zu diesem Thema, da besteht auch letztmals die Möglichkeit zur Anmeldung.


Bild: Diesen Weiher, den größten der drei Eggersdorfer Teiche, konnte jetzt die Fischerkameradschaft, vertreten durch Vorstand Manfred König (2.v.li.) und Erich Komma (re.) von Leonhard Anetseder jun. (li.) und sen. (2.v.re.) pachten. Die Fischerei-Karten werden weiter im Golfhotel Anetseder ausgegeben. (Foto Heisl)

Fischerkameradschaft verdoppelt ihre Wasserfläche – Jugendliche werden an die Natur herangeführt – Jahreshauptversammlung zeigt gesunden Verein

Von Josef Heisl

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“, Salzweg und Umgebung, ist ein gesunder Verein mit einer hervorragenden Jugendarbeit und großen Wasserflächen zur Ausübung der Fischerei, das wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus „Zum Henschei“ deutlich. „Besonders erfreulich ist die Tatsache, dass durch das Anpachten der Eggersdorfer Teiche mit 64 000 qm Wasserfläche in der Gemeinde Thyrnau die bisherige Fläche fast verdoppelt werden konnte“, stellte Vorstand Manfred König bei einer Ortsbesichtigung fest. Das sei angesichts der großen Zahl an Mitgliedern einfach notwendig geworden.

Zunächst wurde der verstorbenen Mitglieder gedacht, insbesondere des im Oktober verstorbenen Georg Moosbauer, der stets die Vorbereitungslehrgänge auf die Fischerprüfung verantwortlich durchführte. Bürgermeister a. D. Horst Wipplinger dankte für die jahrelange hervorragende Zusammenarbeit des Vereins mit der Gemeinde. Allgemein wurde über die Kormoran-Problematik geklagt. Der 1. Vorsitzende zählte in seinem Rückblick beispielhaft so gelungene Aktionen wie den Karfreitags-Fischverkauf, das Königsfischen, das Marathonfischen und die Vorbereitungskurse auf die Fischerprüfung, erstmals auch Online, auf.

Kassier Jürgen Sellner konnte gesunde Finanzen vorlegen, Rudi Gibis hatte die Kasse geprüft und alles für in Ordnung befunden. Kassier und Vorstandschaft wurden einstimmig entlastet. Aus dem Bericht von Gewässerwart Günter Büttner war zu entnehmen, dass eine gute Wasserqualität vorherrsche. Die Jugendleiter Sandra und Tobias Heisl berichteten von einer starken Jugendgruppe und erneut sehr guten Leistungen bei den Casting-Meisterschaften. Allen Veranstaltungen am Wasser gehe eine Uferreinigung voraus, weil man bereits bei den Kindern und Jugendlichen den Bezug der Fischerei zur Natur manifestieren wolle.

Über sehr gute Vorbereitungslehrgänge konnte Thomas Anetzberger berichten. Die umfangreiche Arbeit führe dazu, dass er die Leitung, nach dem Tod von Georg Moosbauer nicht mehr alleine fortführen könne. Er wolle aber weiter unterstützend mitwirken. Mittlerweile wurde bereits mit Astrid Sicklinger eine zweite Lehrgangsleiterin gefunden. Vorstand Manfred König stellte die Bedeutung dieser Lehrgänge für den Verein heraus. Dann erläuterte er die sehr komplexe Sanierung des Zandersees, die der Fischerkameradschaft einen fünfstelligen Betrag kosten werde. Das vorliegende Angebot wurde einstimmig angenommen. Mit Ehrungen für 10, bzw. 25 Jahre Mitgliedschaft endete die Versammlung.

Ehrungen: 10 Jahre Daniel Bauer, Daniel Krenn, Christian Nestler, Marco Osterkamp, Matthias Plöchinger, Thomas Ritzinger, Eduard und Wladimir Schiller, Christoph Schraml, Maximilian Sixt; 25 Jahre Josef Baumann, Alexander und Roland Gibis, Konrad Knon, Georg Nigl jun., Franz Schinkinger, Veronika Schwarz, Robert Stockinger, Ulrich Wallner, Christian und Erwin Zarda.

 

Bericht und Foto von Josef Heisl, sl, Nr. 2464


Bild: Mit der Beschulung von über 3 500 Prüfungsanwärtern vollbrachte die Fischerfamilie um Vorstand Manfred König (li.) eine große Leistung, erkannte auch Bürgermeister Josef Putz (4.v.li.) an. (Foto Heisl)

 In 28 Jahren 3 500 Menschen auf Fischerprüfung vorbereitet – Fischerkameradschaft zo beeindruckende Bilanz –
Dankeschön-Fest für die Helferschar

 Von Josef Heisl

 Salzweg Die Fischerkameradschaft „zum Goldenen Steig, Salzweg und Umgebung“ kann auf eine beeindruckende Leistung zurückblicken. Über 28 Jahre hinweg bereiteten ihre Ausbilder mehr als 3 500 meist junge Frauen und Männer auf die Fischerprüfung vor, mit einem beeindruckenden Erfolg, wie die minimalen Durchfallquoten zeigen. Vorstand Manfred König dankte dafür den Ausbildern und deren Helferinnen und Helfern, die auch im Verein noch Funktionen, wie beispielsweise Jugendleiter inne haben.

 Bei dieser Rückschau dürfe auch der im Oktober vorigen Jahres verstorbene Georg Moosbauer nicht vergessen werden, betonte Thomas Anetzberger, der zusammen mit Astrid Sicklinger aktuell die Lehrgänge leitet. Er setze gerne die Tradition des Verstorbenen fort, der stets am Ende einer Lehrgangsperiode die Akteure zu einem Dankeschön-Fest eingeladen habe. Im Jahr 1988 habe man mit rund 30 Teilnehmern im damaligen Gasthaus Girmindl begonnen. 1990 habe man schon in den Kollersaal ausweichen müssen, weil über 100 kamen. Sechs Jahre später wurde zusätzlich in Röhrnach und Ringelai beschult und 1997 musste man in Straßkirchen aus Kapazitätsgründen in den Gemeindesaal umziehen.

 Die unglaubliche Erfolgsgeschichte setzte sich auch fort, als der damalige Vorstand Dietmar Reimelt aufhörte. Heute bereite man in Straßkirchen und Waldkirchen die Prüflinge auch auf die neue Online-Prüfung vor, was zwei Kurse für Online und zwei für eine hergebrachte schriftliche Prüfung erfordere. Im Schnitt beschule man pro Jahr 120 bis 140 angehende Fischerinnen und Fischer.

 Angesichts dieser großen Leistung sicherte auch Bürgermeister Josef Putz den Fischern die uneingeschränkte Unterstützung durch die Gemeinde zu. Es sei beeindruckend, was die Kameradschaft auch für die Natur leiste. Erich Komma war es vorbehalten, auf humorvolle Weise an die aktiven Frauen Geschenke zu übergeben. Anschließend luden Hildegard und Hans Unertl zu ihren bekannt köstlichen Grillspezialitäten ein.


 

 Fischer mit Fischen zum Karfreitag

Straßkirchen Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung war für den großen Fischverkauf am Karfreitag im alten Feuerwehrhaus wieder bestens gerüstet. Die Petrijünger hatten gebackene und geräucherte Fische sowie Fischfilets und den dazu gehörenden Kartoffelsalat zusammen mit gefärbten Ostereiern im Angebot. „Wir brauchen das Geld für die Jugendarbeit und die Pflege unserer Gewässer“, erklärte Vorstand Manfred König (re.) als er am Ende eine sehr positive Bilanz zog. Der Andrang war wieder riesengroß und viele Vereinsmitglieder halfen mit, weil die frisch zubereiteten Fische mittlerweile zu einem echten Renner geworden sind.

Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464 –sl-/Foto Heisl

 


 

Bild: Vorstand Manfred König (li.) ehrte die Sieger bei diesem Hegefischen, v.li.  Erich Komma, Tobias Heisl und Andreas Knothe. (Foto Heisl)

Erich Komma Fischerkönig, Tobias Heisl Vereinsmeister 

Salzweg  Beim Königsfischen der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“,  Salzweg und Umgebung, das besonders der Hege diente, gab es am Zandersee einen neuen Fischerkönig. Mit einem prächtigen Schuppenkarpfen von 3 900 g holte sich Erich Komma die Königswürde. Vereinsmeister wurde Tobias Heisl mit 2 250 g Fanggewicht, auf Platz 2 folgte Andreas Knothe mit 1550 g, Dritter wurde Helmut Lorenz mit 1 150 g. Die weiteren Plätze belegten Johannes Wipplinger und Herbert Fiedler.

Unter den rund 40 Teilnehmern, die trotz großer Hitze gekommen waren, starteten auch wieder viele Jugendliche und auch einige Frauen am Zandersee. Vereinsvorstand Manfred König dankte bei der Siegerehrung allen Helfern, denn ohne sie wäre diese Veranstaltung gar nicht möglich. Er hob hervor, dass mit der Sanierung des Bichlwaldweihers, die Hege im Zandersee derzeit eine besondere Bedeutung habe. „Uns ist die Umwelt, die Flora und Fauna eine wichtige Motivation, die wir auch unseren Kindern und Jugendlichen vermitteln wollen“, stellte Vorstand Manfred König bei der Siegerehrung fest.   –sl- Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464


 

In 14 Tagen zur Fischerprüfung

Salzweg  Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“, Salzweg und Umgebung führt heuer erstmals neben den Vorbereitungslehrgängen im Winter, bereits im September  einen weiteren Vorbereitungskurs zur staatlichen Fischerprüfung durch. Der Unterricht ist an vier Werktagen und zwei Samstagen vorgesehen. Informationen rund um den Lehrgang und die Prüfung  wird es am 31. August 2013, um 10 Uhr  im Vereinsheim am Zandersee in Salzweg-Judenhof  geben.  Eine Registrierung und Anmeldung über das Online-Portal der Prüfungsbehörde in Starnberg ist bis zum 8. September wegen Wartungsarbeiten am Anmeldesystem nicht möglich. Interessenten am Lehrgang und an der Prüfung melden sich deshalb bei den Kursleitern Georg Moosbauer oder Thomas Anetzberger an. E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!,  Tel. 08505/2423, sowie Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.   Näheres, wie Telefonnummern,  auch im Internet unter FK-Salzweg.de, Link „Fischerprüfung“. „Bei uns sind die Prüfungsanwärter in guten Händen, haben wir doch jahrelange Erfahrung bei der Vorbereitung“, stellt Moosbauer fest. Auch steht der Verein für einen sensiblen Umgang mit der Tier- und Pflanzenwelt.  –sl- Bericht von Josef Heisl, sl, Nr. 2464   

 


 

 

Fische gingen weg wie warme Semmeln 

Straßkirchen  Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg-Straßkirchen war für den großen Fischverkauf am Karfreitag im alten Feuerwehrhaus wieder bestens gerüstet. Die Petrijünger hatten frische Fische, geräucherte Forellen und Fischfilets sowie den dazu gehörenden Kartoffelsalat und gefärbte Ostereier im Angebot. In großen Fritteusen wurden die schmackhaften Backfische zubereitet (Bild). „Wir brauchen das Geld für die Jugendarbeit und die Pflege unserer Gewässer“, erklärte 2. Vorstand Erich Komma, der den erkrankten Manfred König vertrat. Am Ende waren alle zufrieden, die Fischliebhaber, die in Scharen kamen und die Fischer, die eine sehr positive Bilanz ziehen konnten, weil sie ausverkauft waren.   

–sl-/Foto Heisl - Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464        


Bild: Mit diesem Führungsteam geht die Fischerkameradschaft in die kommende Zeit, sitzend v.li. 2. Vorstand Erich Komma, Rudi Brückner, Tobias Heisl, steh. v.li. Daniel Krenn, Josef Duschl, Günter Büttner, Ottmar Luksch, Sandra Heisl, Manuel Blöchl, Robert Rauscher, Max Wimmer, Jürgen Sellner, Anita Wimmer und Georg Moosbauer. (Foto Heisl)

Manfred König führt weiter die Fischerkameradschaft – Einstieg in die elektronische Fischerprüfung – Pflege der Gewässer und Umweltschutz haben Priorität – hervorragende Jugendarbeit mit Erfolgen auf niederbayerischer Ebene

Josef Heisl

Straßkirchen  Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung hat weiterhin eine schlagkräftige Führungsmannschaft. An der Spitze steht wieder Manfred König. Die Sanierung des Bichlwaldweihers, die bald begonnen wird, ist das aufwändigste Projekt für dieses Jahr.

In Vertretung des durch die Folgen eines schweren Unfalls noch verhinderten 1. Vorstandes Manfred König eröffnete dessen Stellvertreter Erich Komma die Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Zum Henschei“. In einem Rückblick wurden Veranstaltungen wie der Karfreitagsfischverkauf, das Schnupperfischen mit den Lehrgangsteilnehmern für die Fischerprüfung, das Fischen am Vatertag, das Marathonfischen, ein Räucherseminar, der Jahresausflug und die Weihnachtsfeier erörtert. In drei Arbeitseinsätzen habe man Gewässerpflege betrieben und sei damit dem Naturschutz gerecht geworden, eines der großen Ziele der Fischerkameradschaft.

Das lobte auch 2. Bürgermeister Rudi Gibis in seinem Grußwort. Es habe schon schwierigere Zeiten gegeben, aber die Führung arbeite professionell, die Jugendarbeit und die Vorbereitungslehrgänge  auf die Fischerprüfung seien lobenswert. Eine gute Kassensituation konnte Kassier Jürgen Sellner vorlegen. Damit könne man auch Herausforderungen angehen, wie die Sanierung des Bichlwaldweihers, die über 10 000 Euro verschlingen werde. Kassenprüfer Rudi Gibis attestierte eine korrekte und saubere Arbeit, weshalb Kassier und Vorstandschaft einstimmig entlastet wurden.

Von einem höheren Besatz als der Entnahme berichtete Gewässerwart Roland Komma. Insgesamt seien 900 kg Fisch entnommen worden. Die Gewässer würden auch regelmäßig überprüft, die Gewässerqualität sei durchwegs gut. Jugendleiterin Sandra Heisl konnte auf viele Aktivitäten der Jugend verweisen, darunter auch Uferreinigungen beim An- und Ausfischen und ein Marathonfischen für die Jugend. Bei den Niederbayerischen Casting-Meisterschaften habe der Fischernachwuchs im Wettbewerb  der B-, C- und D-Jugend die Titel gewonnen und sei als bester teilnehmender Verein ausgezeichnet worden. Auch beim Niederbayerischen Jugendlager kam mit Markus Krenn der Lagerkönig aus der Fischerkameradschaft.

Lehrgangsleiter Georg Moosbauer nannte den Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung ein Aushängeschild für den Verein, was auch ein Verdienst der qualifizierten Referenten aus den eigenen Reihen sei. Die erste Online-Prüfung sei eine große Herausforderung gewesen. An der Premiere nahmen 15 Prüflinge teil, alle haben bestanden und Dank der Ausbilder und der Prüfungsleiter Manuel Blöchl, Roland Komma und Tobias Heisl sei alles optimal verlaufen. Moosbauer erwarte aber ein Hauen und Stechen um die Lehrgänge, nachdem immer mehr Private in den Bereich drängen.  Anders als diese würden die Vereine ehrenamtlich arbeiten und der Gewinn fließe in die Jugendarbeit und die Gewässerpflege. Es wurde die Aufnahme des Lehrgangsleiters in die Vorstandschaft beschlossen.

Ergebnis Neuwahlen: 1. Vorstand Manfred König, 2. Vorstand Erich Komma, 1. Kassier Josef Duschl, 2. Kassier Jürgen Sellner, 2. Schriftführer Daniel Krenn, Jugendleiter Tobias und Sandra Heisl, Gewässerwarte Ottmar Luksch, Günter Büttner und Max Wimmer, Organisationsleiter Anita Wimmer, Gerätewart Rudi Brückner, Beisitzer Robert Rauscher und Manuel Blöchl, Kassenprüfer Rudi Gibis und Christian Nestler.

 

Bericht und Foto von Josef Heisl, sl, Nr. 2464


 

Bild: Ausbilder Josef Heisl jun. (sitz.li.) erläuterte am Computer den Ablauf der Prüfung, v.li. Tobias Heisl, Vizelandrat Helmut Behringer, OStD Uwe Burghardt, Erich Komma, Thomas Anetzberger, Bürgermeister Josef Höppler, Manuel Blöchl und Lehrgangsleiter Georg Moosbauer, re. die erwartungsvollen Prüflinge.
(Foto Heisl)

Zwanzig Bewerber machten erstmals die Staatliche Fischerprüfung online – Fischerkameradschaft hat in Straßkirchen und Waldkirchen ausgebildet

Von Josef Heisl

Straßkirchen/Waldkirchen  Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg und Umgebung führt seit 24 Jahren Vorbereitungslehrgänge auf die Fischerprüfung durch. Die Prüfung erfolgte bisher manuell, also durch Ausfüllen eines Prüfungsbogens. Ab dem Jahr 2015 werden die angehenden Fischer dann nur mehr „Online“ am Computer geprüft, was das Prozedere erheblich reduziert und den Prüflingen auch sofort das Ergebnis aufzeigt. Prüfungsort war für diesen Probelauf deshalb erstmals der Computerlehrsaal des Berufsschulzentrums (BSZ) in Waldkirchen, die Leitung hatte das Prüfungsteam Manuel Blöchl, Tobias Heisl und Roland Komma.

„Zunächst haben wir in Straßkirchen und dann auch in Röhrnbach unsere Vorbereitungslehrgänge abgehalten“, erklärte Lehrgangsleiter Georg Moosbauer. Nach Waldkirchen ging man später, weil dort die Räumlichkeiten im Bürgerhaus weit geeigneter waren als in Röhrnbach. So konnte für die Teilnehmer, die aus dem nördlichen Landkreis Passau und aus dem Landkreis Freyung-Grafenau kamen, eine zentral liegende Schulungsstätte angeboten werden. Der Vorbereitungslehrgang ist übrigens verpflichtend und eine Voraussetzung für die Zulassung zur Prüfung. Die Ausbilder arbeiten ehrenamtlich, kommen aus dem Verein, zu einem Großteil aus der eigenen Jugend und haben, wie man von überall hört, dank einer ständigen Weiterbildung eine hohe Qualifikation.

Darauf verwies auch Bürgermeister Josef Höppler, der zu dieser Innovationsbereitschaft gratulierte und die zielorientierte intensive Ausbildung lobte. Als Verantwortlicher für die Gewässer III. Ordnung habe er einen engen Kontakt zum Fischereiwesen. Vizelandrat Helmut Behringer vermerkte positiv, dass sogar Lehrgangs- und Prüfungsteilnehmer aus Österreich die gute Ausbildung nutzen. Die Fischer würden sich auch für die Gewässerpflege engagieren. Mit den vielen durchgängigen Gewässern sei der Landkreis Freyung-Grafenau in Niederbayern führend. Als Gastgeber äußerte Oberstudiendirektor (OStD) Uwe Burghardt seine Freude darüber, dass die Fischerkameraden die sehr professionelle EDV-Ausrüstung im BSZ nutzen würden. Als Pädagoge rief er die Prüflinge dazu auf, nachdem sie sich „heruntergecoolt“ hätten, voll konzentriert an die Sache heran zu gehen.

Dann kam auch bereits nach 15 Minuten als Erster Alexander Frey aus Ziering aus dem Lehrsaal und verkündete stolz, „geschafft und das mit null Fehlern“. Er habe aber viel gelernt und jede Unterrichtsstunde in der Vorbereitung mitgemacht. Die Ausbildung durch die Fischerkameradschaft bezeichnete er ausdrücklich als hervorragend.

Die Ausbilder legen dabei nicht nur Wert auf das Fischereiwissen sondern sensibilisieren auch für den richtigen Umgang mit der Natur. „Die Einnahmen steckt der Verein wieder in die Jugendarbeit und in die Renaturierung und den Unterhalt der Vereinsgewässer“, erläuterte Georg Moosbauer, der hinzufügte, dass sich sein Ausbilder Josef Heisl jun. um einen Sitz im Bezirkstag bewerbe, wo er sich mit seiner Fachkenntnis für das Fischereiwesen einsetzen könne.

Wurde die Fischerprüfung bisher im Bürgerhaus abgehalten, zog man zu dieser  Online-Premiere ins BSZ um, weil dort die technischen Voraussetzungen für die Online-Prüfung gegeben sind. Im Rahmen eines Konzeptes der Bayer. Staatsregierung zur Verwaltungsvereinfachung  wird die Fischerprüfung ab 2015 nur mehr Online über das Internet durchgeführt. Die Prüfungen werden künftig von den Bezirksfischereivereinen organisiert, um auch weiterhin eine gute Ausbildung gewährleisten zu können. Moosbauer dankte am Schluss dem Direktor des BSZ in Waldkirchen,  weil er auf seine Bitte hin sofort mitgemacht habe. Mittlerweile sei auch dieser Prüfungsort vom Institut für Fischerei in Starnberg zertifiziert worden.

 Bericht von Josef Heisl, sl, Nr. 2464


 


Fischerkameradschaft mit drei Siegen beim Casting-Bezirksturnier - Daniel Krenn Niederbayerischer Casting-Meister
Salzweg  Beim Casting-Bezirksturnier der Fischerjugend Niederbayern in Ettling bei Wallersdorf stellte die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ die erfolgreichste Mannschaft Niederbayerns.  Michael Eibl, Markus Krenn und Sebastian Scherz gewannen in diesem Dreikampf überlegen ihre Klassen, Eibl wurde mit der Höchstpunktzahl Niederbayerischer Meister.  
Beim Casting, das auf dem Sportplatz, also nicht im Gewässer stattfindet, kommt es darauf an, dass beim Skish zielgenau ausgeworfen wird, beim Ahrenberg Präzision gezeigt wird und beim Weitwurf innerhalb eines Sektors die meisten Meter erzielt werden. Sieben junge Fischer schickten die Salzweger in Ettling ins Rennen. Als Betreuer waren Jugendleiter Tobias Heisl und seine Stellvertreterin Sandra Estermann, sowie Trainer Daniel Krenn dabei. Von ihnen wurde der  Nachwuchs auch bestens auf die Meisterschaften vorbereitet.
Am Ende konnte Michael Eibl bei den B-Jugendlichen die Höchstpunktzahl aller Teilnehmer erreichen. Bei den C-Jugendlichen gewann Markus Krenn, Bastian Mautner wurde Vierter und Julian Knon Achter. Die Klasse der D-Jugendlichen gewann Sebastian Scherz. Bei den unter 10-Jährigen belegte Maximilian Beinbauer Platz 2, Lucas Reichhart wurde Vierter.   –sl-
Bild:  Jugendleiter Tobias Heisl (3.v.re.) und seine Stellvertreterin Sandra Estermann (li.) freuten sich mit den jungen Fischern über die Erfolge bei der Niederbayerischen Castingmeisterschaft, v.li. Lukas Reichhart, Michael Eibl, Sebastian Scherz, Markus Krenn, Maximilian Beinbauer, Julian Knon und Bastian Mautner. (Foto Komma).
Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464


Fischerkameradschaft saniert den Bichlwaldweiher – Verein steht auf gesunden Beinen – Hervorragende Jugendarbeit ist die Basis des Vereins – Beiträge bleiben stabil – Fischotter machen dem Satzbach zu schaffen
Von Josef Heisl
Straßkirchen  Die hervorragende Jugendarbeit ist die Basis für einen gesunden Verein, das stellten Vorstand Manfred König und 2. Bürgermeister Rudi Gibis bei der Jahreshauptversammlung der Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“, Salzweg und Umgebung im Vereinslokal „Zum Henschei“ fest.
Bei dieser Jugend ist es nicht verwunderlich, dass zwei Jungfischern zu niederbayerischen und bayerischen Meistertiteln im Casting gratuliert werden konnte. König lobte Daniel Krenn, der bei der Niederbayerischen gewann und Michael Eibl der zur Meisterschaft im Regierungsbezirk auch noch den bayerischen Landesmeistertitel holte. Der Mitgliederstand sei mit 208 stabil, dass die meisten in der Altersgruppe 20 bis 35 Jahre liegen, sei wieder der Nachwuchsarbeit zu verdanken. Ein Antrag auf Erhöhung der Mitgliedsbeiträge und des Aufnahmebeitrages wurde abgelehnt.
Im Jahreskreislauf gab es unter anderem Schnupperfischen, Hegefischen, Vatertagfischen, den Karfreitag-Fischverkauf, eine beeindruckende Weihnachtsfeier und natürlich das Königsfischen, berichtete der Vorsitzende weiter. Höhepunkt sei die Feier zum 25. Gründungsjubiläum des Vereins gewesen. Leider sei der Satzbach stark vom Fischotterbefall betroffen gewesen. Die Räuber hätten einen großen Schaden angerichtet. Dagegen gebe es im Bachverlauf viele Edelkrebse.
Der Bericht von Jugendleiter Tobias Heisl zeigte, in welch gutem Zustand die Jugendgruppe sei. Dem Nachwuchs werde sehr viel geboten, was man aus dem vorgelegten Jahresprogramm ersehen könne. Hier sei das Geld hervorragend angelegt. Neben dem Fischen und dem Casting betreibe man auch aktiv Naturschutz und immer, wenn ein An- oder Abfischen durchgeführt werde, seien die Kinder und Jugendlichen zur Gewässerreinigung zur Stelle. Dafür gab es vom Vorsitzenden viel Lob, auch für die stellvertretende Jugendleiterin Sandra Estermann. „Ihr seid mit der Jugend ein Aushängeschild des Vereins“, lobte König.
„Sehr gut besucht war wieder der Vorbereitungslehrgang auf die Fischerprüfung“, betonte Lehrgangsleiter Georg Moosbauer. Er dankte allen, die als Referenten zur Verfügung gestanden seien und auch denen, die den Verkauf organisiert haben. 116 angehende Fischer hätten teilgenommen, 73 in Straßkirchen und 43 in Waldkirchen. Eine Informationsbroschüre, das Internet und die Pressearbeit seien neben dem guten Ruf des Vereins Garanten für den großen Zulauf gewesen.
Als nächstes gehe man an die Sanierung des Bichlwaldweihers, die den Verein um die 11 000 Euro kosten werde. Im nächsten Jahr sei dann der Zandersee an der Reihe. Die Gewässer Franklbachteich, Wurmecker Weiher, Zandersee, Satzbach und Bichlwaldweiher seien in einem guten Zustand, berichtete Gewässerwart Roland Komma. Eine ähnlich gute Bilanz legte Kassier Jürgen Sellner für die Kasse vor. Nach dem positiven Revisionsbericht von Rudi Gibis wurde die Vorstandschaft einstimmig entlastet.
Ein sehr gutes Zeugnis stellte der 2. Bürgermeister Rudi Gibis dem Verein in  Punkto Aktivitäten, Finanzen und Führungspersonal aus. Die Jugendarbeit sei absolut professionell, die Gewässer seien sehr gut beieinander. Anschließend gab es Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Wirtin Diana Oberneder erhielt für den enormen Kartenverkauf einen Blumenstrauß.
Ehrungen: Für 10 Jahre,  Helmut Brunngräber, Stephan Bauer, Manfred Handtrack und Michael Ritzinger; für 25 Jahre, Karl Abelein, Stefan Freund, Helmut Lorenz, Otto Neustifter, Franz Prager, Josef Renz, Thomas Rodler und Georg Schröger.
Bild: 2. Bürgermeister Rudi Gibis (li.), 2. Vorstand Erich Komma (4.v.li.) und Vorstand Manfred König (re.) gratulierten den Geehrten, v.li. Franz Prager, Stephan Bauer, Diana Oberneder und Georg Schröger. (Foto Heisl) Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464


Fischverkauf am Karfreitag  
Straßkirchen  Die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ Salzweg-Straßkirchen war für den großen Fischverkauf am Karfreitag im alten Feuerwehrhaus gerüstet. Die Petrijünger hatten wieder Fische, Fischfilets und Fischsemmeln, sowie den dazu gehörenden Kartoffelsalat und gefärbte Ostereier im Angebot. „Wir brauchen das Geld für die Jugendarbeit und die Pflege unserer Gewässer“, erklärte Vorstand Manfred König (re.) als er am Ende eine sehr positive Bilanz zog. Der Andrang war wieder riesengroß und viele Vereinsmitglieder halfen mit, weil die frisch gebratenen oder geräucherten Fische mittlerweile zu einem echten Renner geworden sind.   –sl-/Foto Heisl
Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464   

 


 
 Beim Vatertagfischen gewann Peter Mittermeier knapp vor Thomas Straßer
Salzweg  Beim Vatertagfischen hat mit 12 450 Gramm Fischgewicht Urgestein Peter Mittermeier knapp vor Thomas Straßer, 12 380 Gramm, gewonnen. Das Teilnehmerfeld umfasste 46 Fischer, darunter waren zur Freude der Verantwortlichen 15 Jungfischer.
Bei frostigen 0 Grad hatte das Vatertagfischen um 5 Uhr früh begonnen. „Da war eine lange Unterhose schon ein sehr wertvolles Bekleidungsstück“, meinte Vorstand Manfred König bei der Siegerehrung. Es sei auch mit 61 280 Gramm sehr viel gefangen worden. Bevor sich die Besten ihre Preise abholen konnten, lobte Bürgermeister Horst Wipplinger die Fischerkameradschaft „Zum Goldenen Steig“ erst einmal für ihre hervorragende Jugendarbeit und das große Teilnehmerfeld. Der Verein stelle Hege und Pflege ganz besonders in den Vordergrund. Für die Zukunft wünschte das Gemeindeoberhaupt „Petri Heil“ und „haltet weiterhin so gut zusammen“.
Vorstand Manfred König übernahm zusammen mit seinem Vize Erich Komma die Siegehrung. Für die besten 25 gab es teilweise sehr schöne Preise. Wie bei den Fischern üblich, spendeten Viele ihren Gewinn der Jugendabteilung, was einen warmen Regen an Gerten, Gerät und Ködern für Jugendleiter Tobias Heisl und seine Schützlinge bedeutete. Der jüngste Teilnehmer war mit gerade einmal 10 Jahren Maxi Beinbauer.
Die ersten 12 Plätze belegten:  Peter Mittermeier, Thomas Straßer, Dieter König, Andreas Knothe, Herbert Heindl, Rudi Brückner, Tobias Plettl (Jungfischer), Josef Heisl jun., Günter Büttner, Tobias Heisl, Benedikt Würdinger und Christoph Dersch (beide Jungfischer).

Bild:  Bürgermeister Horst Wipplinger (li.) gratulierte den Siegern und den Verantwortlichen der Fischerkameradschaft, v.l. Vorstand Manfred König, Jugendleiter Tobias Heisl, dem jüngsten Teilnehmer Maxi Beinbauer (10), Gewinner Peter Mittermeier, Laura und Dieter König (3. Platz),  2. Vorstand Erich Komma und dem Zweiten, Thomas Straßer. (Foto Heisl) Bericht und Foto v. Josef Heisl, sl, Nr. 2464

 

 

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